Wer hat denn da an der Uhr gedreht? Oder kann es wirklich sein, dass wir schon im Flieger nach Neuseeland sitzen? Neuseeland eine der letzten Destinationen unserer Reise ist tatsächlich die nächste Station und wir fragen uns, wo ist denn die Zeit nur geblieben? Es scheint immer noch erst gestern, als wir damals von Zürich abreisten…

Wir mieteten noch einmal einen Camper, um das nach Outdoor-Aktivitäten schreiende Neuseeland zu bereisen. Wir hatten schon oft gehört, dass das Land der Kiwis der absolute Wahnsinn sei, also hoffentlich auch ein würdiger Abschluss für unsere Reise…?

Zuerst ging es von Auckland aus in den wilden Norden, wo wir den nördlichsten Punkt, das Kap Reinga, besuchten und mit Bodyboards die Sanddünen heruntersausten.

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Auf dem Weg zurück nach Auckland machten wir eine Bootstour, um mit Delfinen zu schwimmen, doch leider hatte es in der gesichteten Familie mehrere Jungtiere, so dass wir nicht ins Wasser durften. Doch auch vom Schiff aus war es sehr speziell die Tiere von so nahe zu erleben.

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In der folgenden Nacht machten wir uns mit Rotlicht und gespitzten Ohren auf die Jagd nach einem Kiwi. Der Nationalvogel ist vom Aussterben bedroht und es wäre ein kleines Wunder gewesen tatsächlich einen Kiwi in dieser Nacht zu sichten. Wir versuchten es trotzdem und wanderten auf der Insel mit anderen komischen Touristenvögeln im Dunkeln umher. Zwar hörten wir etwas im Gebüsch herumwuseln, aber gesehen haben wir den scheuen Kiwi leider auf der ganzen Neuseeland Reise nicht.

Und dann war es soweit, wir blinzelten ein weiteres Mal und schon war Sonntag, der 15. November… Wir haben es geschafft, ein Jahr am Stück querWELTein. Für uns ein ganz spezieller Moment, welchen wir gemütlich zu zweit feierten. Wenn wir an den Tag unserer Abreise denken, kommt es uns manchmal vor, als wäre alles erst gestern gewesen. Ausser wenn wir uns gegenseitig aus unserem Tagebuch vorlesen und die erlebten Eindrücke Revue passieren lassen.

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Weiter ging es nach Waitomo, bekannt für seine Höhlen voller Glühwürmchen. Um dieses Naturspektakel zu erleben, unternahmen wir eine Höhlentour. Wir seilten uns ab und machten im eiskalten Wasser zuerst einmal Bekanntschaft mit ein paar Aalen. Als wir uns in die finstere Höhle aufmachten, wurde uns schon etwas mulmig, aber die Glühwürmchen belohnten uns mit einem hellen Strahlen.

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In Rotorua wollten wir ein weiteres Mal Geysire bestaunen, erkannten aber schnell, dass wir nach dem Yellowstone mit etwas zu hohen Erwartungen hier hin reisten. Die Wanderung durchs Volcanic Valley bot uns dann aber dennoch schöne Aussichten auf schweflige Kraterseen und machte die Enttäuschung vom Morgen wieder wett.

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Auf dem Weg nach Süden stand noch ein Highlight auf dem Programm. Der aus Lord of the Rings bekannte Schicksalsberg im Tongariro Nationalpark. Wegen des schlechten Wetters konnten wir nur am Fusse des Bergs entlang wandern und ihn nicht ein Mal sehen, weil er im dicken Nebel steckte. Trotzdem fühlten wir uns wie zwei Hobbits, welche durch die neuseeländische Pampa stampften.

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In Wellington nahmen wir dann die Fähre und fuhren zur Südinsel nach Picton.

Im Abel Tasman Nationalpark unternahmen wir einen zweitägigen Ausflug, wovon wir am ersten Tag einen Teil des Parks mit dem Kayak besichtigten. Wir fuhren mit einem Guide der Küste entlang und übernachteten auf einem Backpackerboot. Dort trafen wir Resa und Philipp, zwei Deutsche, welche auch länger unterwegs sind. Beim abendlichen Kartenspielen lernten wir uns besser kennen und wanderten am nächsten Tag zusammen der paradiesischen Küste entlang.

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Die beiden haben ein Buch dabei, welches ihre Familien gebastelt haben mit Tipps und Tricks für alle Länder, welche sie besuchen werden. Darunter sind auch einige Aufgaben, die es zu erledigen gilt. Eine davon ist, sich als Hobbit verkleiden und ein Foto posten. Diese Aufgabe war dann auch der Ausschlag, dass wir zu viert eine Szene aus Lord of the Rings nachspielten. Doch es sollte nicht bei einer Szene bleiben… Wenn es nach Philipp gegangen wäre, hätten wir die ganze Extended Edition 1 zu 1 nachgespielt. 😉 Wir konnten uns aber zum Glück auf die wichtigsten Szenen einigen. Leider war die Zeit zu knapp, das Video neben allen anderen Aktivitäten auch noch zu schneiden, wir liefern dieses selbstverständlich nach, sobald es fertig ist. Aber eins ist klar, die Leistung ist Oskarreif und ohne Übertreibung viel besser als das Original. 😉

Nach diesem Trip gabelten wir Resa und Phillip mit unserem Camper auf und beschlossen bis auf Weiteres Neuseeland gemeinsam zu erkunden. Auf dem Programm standen die Pancake Rocks und die dazugehörigen Blowholes, durch welche das Meerwasser gepumpt wird. Wir waren bei Flut da, der perfekten Zeit um die meterhohen Fontänen zu bestaunen.

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Weiter ging es zu Franz Josef und Fox, den Gletschern, wo wir gerne einen Helikopterflug mit anschliessender Gletscherwanderung gemacht hätten. Leider kam es nur wenige Tage zuvor zu einem tragischen Unfall, so dass zu der Zeit keine Flüge angeboten wurden. Damit wir dennoch etwas von der Region hatten, begaben wir uns auf den bekannten Alex Knob Track, der uns nach einer anstrengenden Tageswanderung hoch über dem Tal mit Aussicht auf den Gletscher belohnte.

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Via Wanaka ging es weiter nach Queenstown, einer verrückten Stadt, wo es eigentlich nur um Adrenalinkicks geht. Da wir nur einen Tag zur Verfügung hatten, wollten wir eigentlich auf den nahegelegen Berg hinauf und dann mit dem Mountainbike runterdüsen. Doch leider regnete es wieder einmal und das Biken fiel ins Wasser. Dies gab uns Zeit um etwas zu shoppen, schliesslich brauchten wir noch ein paar Souveniers und ein Geburigeschenk für Isa. Zum Abschluss gingen wir in den bekannten Ferg Burger Schuppen, indem wir zwar lange anstehen mussten, doch das Warten lohnte sich… Wir verschlangen den besten Burger, den unsere Mägen je genossen.

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Von Te Anau aus machten wir uns auf zum Milford Sound, dem wohl bekanntesten Fjord Neuseelands. Zwar regnete es wieder einmal, aber wir liessen uns versichern, dass es dann um so schöner sei. Grund dafür sind die vielen Wasserfälle, welche sich ihren Weg die felsigen Wände hinunter suchen. Die Eindrücke waren spektakulär, aber die Postkarten Fotos bei strahlendem Sonnenschein hätten wir schon auch gerne geschossen.

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Bevor es nun weiter ging, unternahmen wir noch einen Ausflug zu Pferd. Uns gefiel es sehr die hügelige Gegend aus einer anderen Perspektive zu bestaunen, vor allem weil wir ausnahmsweise mal nicht selber den Berg hinauf krackseln mussten.

Während Phillipp und Resa via Mount Cook nach Christchurch reisten, entschieden wir uns der Küste entlang zu gehen.
So hatten wir nochmals etwas Zeit für uns, um herauszufinden, ob wir denn nun traurig oder happy sind, dass wir endlich schon nach Hause dürfen müssen. Die Antwort ist ganz eindeutig, ja. :-)

Das Wetter an der Küste war sehr unbeständig, Sonne und Regen wechselten sich in regelmässigen Abständen ab, doch wir hatten Glück und konnten einiges unternehmen, ohne allzu nass zu werden. In einer Bucht stiessen wir auf einen Seelöwen, der sich einen Spass daraus machte uns zu verfolgen und uns von Zeit zu Zeit vom Strand zu verscheuchen, in dem er aus dem Wasser auf uns zu rannte. Wir hatten natürlich auch unseren Spass daran und spielten mit.

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Unser letzter Ausritt im Camper führte uns von Dunedin nach Christchurch. Von Christchurch hörten und lasen wir, dass man die Schäden der Erdbeben in den Jahren 2010 und 2011 noch immer sieht. Wir erwarteten allerdings nicht, dass die halbe Stadt aus Ruinen, Baustellen oder provisorischen Bauten besteht. Obwohl uns die Atmosphäre am Anfang etwas bedrückte, merkten wir schnell, dass die Leute von Christchurch sich daran gewöhnt haben und das Beste daraus machen. Die Re-Start Mall, eine Freiluft Shopping Mall wo die Geschäfte in Schiffscontainer untergebracht sind, ist das beste Beispiel dafür. Strassenkünstler zeigen was sie drauf haben und die Leute tummeln sich zwischen den Läden und Essenständen.

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Für uns ist es nun Zeit unseren Heimweg anzutreten. Wir fliegen erst einmal nach Singapur und von da aus weiter nach Thailand, wo wir uns noch zehn Tage Strandurlaub gönnen, um uns von den ganzen Strapazen zu erholen. :-)

Wir wünschen euch allen frohe Festtage und freuen uns euch spätestens im Jahr 2016 wieder zu sehen.

Hier ein paar Eindrücke unserer Kiwi-Reise zusammengefasst in einem Video sowie in der Galerie.

Chrisa

Auf Australien freuten wir uns, seit wir das letzte Mal hier waren. Und wir wurden nicht enttäuscht, es ist und bleibt unser absoluter Favorit. Zwar konnten wir wegen den Launen des frühlingshaften Wetters nicht immer in Badehosen und Flip Flops umher rennen, erlebten aber trotzdem viele tolle Dinge. Die ersten paar Wochen verbrachten wir bei Freunden und erkundeten die nahegelegenen Strände und Ausflugsziele an der Ostküste, in Newcastle und Byron Bay.

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Nach unserer Pause an der Ostküste flogen wir nach Perth, wo wir bei Vicky und Timmy, unseren Freunden vom Lost City Trek, zum Nachtessen eingeladen waren.

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Am nächsten Tag stiessen Isa’s Eltern zu uns, um einen Teil Australiens gemeinsam zu erkunden. Mit einem Camper, fast so gross wie ein Einfamilienhaus, machten wir uns auf den Weg in den Südwesten. Die Weinregion Margaret River präsentierte sich in grünem Frühlingskleid und wir wurden jeden Tag von Neuem überrascht, wie bezaubernd diese von Reben verzierte Gegend ist.

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Nach Margaret River ging es weiter an die Südküste. Die Küste wartete mit wunderschönen Buchten und Stränden auf uns, leider machte der Wind uns einen Strich durch die Rechnung, so dass statt dem Badetuch der Windstopper zum Sackbefehl gehörte. Wenigstens schien meistens die Sonne, so dass wir die farbenfrohe Natur in vollen Zügen geniessen konnten.

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Zum Abschluss dieser kleinen Rundreise fuhren wir in den Busch und es kam prompt noch etwas Nervenkitzel auf. Angefangen mit zu wenig Kühlwasser und einem unfreiwilligen Stopp am Strassenrand, einer grossen, giftigen Schlange auf dem Campingplatz und zu guter letzt einem Leck im Benzintank. Zum guten Glück kümmerte sich unser Camping-Nachbar um die Schlange, so dass wir uns da nicht unnötig in Gefahr bringen mussten.

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Das Benzinleck sorgte schon eher für Sorgen, da wir noch einen langen Weg vor uns hatten. Am Ende gewannen wir das Rennen gegen die Benzinanzeige und kamen mit sogar etwas Restbenzin in Perth an, wo wir für die letzten zwei Nächte noch einen Ersatzcamper in Empfang nehmen konnten.

Die Reise ging dann über Melbourne weiter nach Tasmanien.

Nach einem Tag in Hobart fuhren wir Richtung Norden und genossen herrliches Wetter auf den Wanderungen zur Wineglass Bay und an der Bay of Fires.

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Von Launceston aus erkundeten wir das Tamar Valley und machten einen Halt in Grindelwald, wo wir uns für einen Moment in die Schweiz zurück versetzt fühlten. Die nachgebauten Chalets erinnerten an eine kitschige Version des Berneroberlands.

Via Cradle Mountain ging es weiter nach Strahan. Unser Glück mit dem Wetter war nun aufgebraucht und die Tour auf dem Gordon River fand unter einer dunklen Wolkendecke statt, so dass die eindrückliche Kulisse sich etwas abgestumpft zeigte.

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Das schlechte Wetter schlich sich leider in unser Gepäck, so dass wir die ganze Zeit in Sydney unsere Regenjacken dabei haben mussten. Wir konnten dennoch die wichtigsten Sehenswürdigkeiten abklappern und mussten nur ein Mal wegen sintflutartigen Regenfällen ins Hotel flüchten.

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Zum Abschluss fuhren wir nach Bondi. Nicht weil es sonnig warm war und wir uns nach der Beach sehnten, sondern weil Isa vor bald acht Jahren da zur Schule ging. Wie es der Zufall damals so wollte, lernten wir uns da kennen und wollten diese Erinnerungen wieder etwas auffrischen.

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Hier geht es zur Galerie.

Bis bald aus Neuseeland
Chrisa

 

Nach 175 Tagen, 32 Bundesstaaten, 24’000 Kilometern, 2’400 Litern Benzin, 44 Campingplätzen, 14 Nationalpärken, 1 Bären Begegnung und 10 Garagenvisiten ist unser Trip durch Nordamerika zu Ende. Wir haben sehr viel erlebt und die Natur hat uns immer wieder positiv überrascht.

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Mit Hawaii wartete zum Abschluss unserer USA Reise ein absolutes Juwel auf uns. Unser Flieger ging als erstes für eine Woche nach Big Island, der grössten Insel Hawaii’s. Neben schönen Stränden bilden vor allem Vulkane und Regenwälder Höhepunkte auf dieser Insel. So unternahmen wir eine Wanderung zu einem der Krater und kämpften uns mit unserer Wandertruppe auf allen Vieren durch den schlammigen Regenwald. Wir fühlten uns gleich auf den Mond versetzt, als wir endlich das Lavafeld erreichten und auf fliessendes Lava stiessen. Die entgegenkommende Hitze des Lavas war enorm, trotzdem konnten wir für kurze Zeit mit dem Lava „spielen“ und die spezielle Textur von flüssigem Stein hautnah erleben. Wir waren begeistert und werden dieses Erlebnis wohl nie vergessen.

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Als wir vom Dschungel zurückkamen, war Isa wieder einmal übersät mit Mückenstichen. Wir dachten uns natürlich nichts dabei, denn die Dinger waren wie immer, einfach nur lästig. Doch eigentlich erlebte Isa, was wir von vielen Reisenden schon gehört haben, nun hautnah… Bettwanzen. Google bestätigte unseren Verdacht, als wir einen kleinen schwarzen Käfer mit braunen Streifen auf unseren Bettlaken entdeckten.  Zum Glück war noch ein anderes Zimmer frei, so dass wir um 1 Uhr nachts umziehen und die restlichen Nächte beruhigt einschlafen konnten.

Nach so viel Aufregung machten wir uns weiter auf die nächste Insel Maui. Die Insel ist für seine Traumstrände bekannt, worauf wir uns riesig freuten.

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Doch leider waren gleich vier Tropenstürme in der Nähe und die Wetterprognose sah für die ganze Woche sehr düster aus. Glücklicherweise zogen alle Stürme an Hawaii vorbei, sodass wir nur vereinzelt Regen hatten und die Traumstände mit den riesigen Wellen trotzdem geniessen konnten. In einer Nacht machten wir uns um 4 Uhr auf den Weg zum Krater des Haleakala Vulkans, um die Sonne auf 3000 Höhenmeter aufgehen zu sehen.

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Am letzten Tag unternahmen wir einen Schnorchelausflug auf einem Katamaran. Der Ausflug sollte uns auf Molokini, einem kleinen Krater im Pazifik draussen führen, sowie zur Turtle Bay, wo wir mit Schildkröten schwimmen hätten sollen. Doch aufgrund der Unwetter, war das Wasser überall sehr trüb und wir konnten nur auf Molokini schnorcheln, mit dem Resultat dass es mehr Schnorchler als Fische im Wasser hatte.

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Nach ruhigen Tagen auf Maui reisten wir weiter in die Hauptstadt Honolulu, wo wir via AirBnB eine Wohnung auf dem 31. Stock mit Sicht auf Waikiki buchten. Die Lage der Wohnung war perfekt, sodass wir die Ausgehstadt Waikiki und ihre Beaches zu Fuss erkunden konnten. Zum letzten Mal ehe wir die USA verliessen, nutzten wir die Möglichkeit, günstige Kleider einzukaufen und reisten vollbepackt zum Flughafen.

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Die Inseln waren so bezaubernd, dass es uns schwer fiel „Goodbye zu Hawaii“ zu sagen. Hier der Link zur Galerie. Doch unser USA Abenteuer ist nun zu Ende und es war Zeit die Koffer für unser geliebtes Land Australien zu packen. Als Erinnerung haben wir unseren USA-Trip in einem Video zusammengefasst.


Aloha Chrisa

Noch im Bundesstaat Utah entschieden wir uns von Las Vegas aus direkt nach Los Angeles zu fahren und dort unseren Toco zu verkaufen, da er leider bis zum Schluss etwas Loco war.

Als wir den Bryce Canyon verliessen, tauchte ein weiteres Mal eine Fehlermeldung auf. Die Fehlermeldung schien zuerst harmlos, das vermutete Problem dahinter aber gar nicht. Die Reparatur hätte wohl gut die Hälfte des Verkaufspreises verschlungen.

Zum Glück tauchte der Fehler bei der Probefahrt mit dem Mechaniker nicht mehr auf, so dass er uns mit den Worten „es kann auch erst in sechs Monaten wieder passieren“ auf den Weg schickte. Auf gut Glück fuhren wir also mit unserer tickenden Zeitbombe weiter. Dies war nicht wirklich angenehm und wir waren sehr erleichtert, als wir es bis nach LA geschafft hatten und den Wagen zu einem ansprechenden Preis einem Händler verkaufen konnten. Leider bedeutete dies, dass wir unseren Campervan wieder in einen normalen Van umwandeln mussten und das lieb gewonnene Innenleben entsorgen mussten, respektive an Hippies verschenken konnten

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Auch wenn wir unseren Toco Loco manchmal zum Teufel jagen wollten, ist er uns doch ans Herz gewachsen und wir haben ihn mit einem lachenden und einem weinenden Auge zurückgelassen.

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In Los Angeles kamen wir bei Theresa und Tony unter, einem Paar, dass wir auf dem Schiff in die Antarktis kennenlernten. Neben dem Autoverkauf, der einiges an Zeit in Anspruch nahm, verbrachten wir einen Tag in Hollywood, wo wir den berühmten „Walk of Fame“ zu Fuss erkundeten, ein paar Häuser der Hollywood-Stars sahen und in Beverly Hills den Tag mit einem Nachtessen abrundeten.

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Von Los Angeles aus fuhren wir nach San Francisco, wo wir von Amber ein weiteres Mal in Empfang genommen wurden. Sie zeigte uns die hügelige Stadt, einen wunderschönen Sonnenuntergang und wir fuhren gemeinsam mit ihr und ihrer Kollegin für ein Wochenende ins Sonoma Valley, um lokale Weine zu degustieren.

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Nach dem Grossstadtrummel freuten wir uns auf etwas Ruhe und Natur am Lake Tahoe und im Yosemite Nationalpark. Die beiden Orte gelten für Kalifornier als Rückzugsoase und wurden entsprechend hoch angepriesen. Wir waren jedoch etwas enttäuscht über die Menschenmassen die sich dort ansammelten und waren froh wieder Richtung Ozean fahren zu können.

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Danach fuhren wir dem malerischen Pacific Coastal Highway entlang und arbeiteten uns bis nach San Diego vor. Auf dem Weg dorthin machten wir an verschiedenen Stränden Halt und liessen die Seele baumeln, eine willkommene Abwechslung zu den abenteuerlichen Wochen zuvor.

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Am Santa Monica Pier, bekannt für sein Riesenrad, mieteten wir Cruiser-Bikes und fuhren der Beach entlang bis nach Venice Beach. Venice Beach machte seinem Ruf alle Ehre. Wir sahen Muskelprotze im Outdoor-Fitness, Skateboarder in Parks, Marihuana-Verkaufende Drogisten und vieles mehr.

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In San Diego verliebten wir uns bereits am ersten Tag. Eine Stadt, die sozusagen ganz Kalifornien abbildet. Klima, Strände, Lifestyle, Sonnenuntergänge, Restaurants und Bars, es beinhaltet alles was unsere Ferienherzen begehren. Wir kommen definitiv nach San Diego zurück.

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Da uns noch ein Tag übrig blieb, machten wir uns zu Fuss auf einen Tagesausflug ins nahegelegene Mexiko, nach Tijuana. Die Stimmung war toll und wir fühlten uns zurückversetzt in die verschiedenen lateinamerikanischen Länder, welche wir auf der Reise besucht haben. Nach ein paar feinen Tacos zum Mittagessen, kehrten wir zurück in die USA und mussten zwei lange Stunden an einer der meist überquerten Grenzen der Welt in der Schlange stehen. Es war etwas mühsam, doch die Erfahrung war es Wert und wir würden es für ein so günstiges Corona wieder machen.

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Die fünf Monate auf dem amerikanischen Festland sind nun vorüber. Es war definitiv ein Abenteuer, welches uns für immer in Erinnerung bleiben wird.

Wir sind nun reif für die Insel(n) und freuen uns riesig auf drei Wochen Island-Hopping auf Hawaii.

Hier geht es zur Galerie.

Aloha Chrisa