Sun, fun and so much to do

Im Bundesstaat Utah reiht sich ein Nationalpark an den anderen und alle sind so verschieden, dass man keinen missen möchte. Am liebsten würden wir einfach die tausenden Fotos hochladen, denn die sagen viel mehr als unsere Worte.

Bevor es jedoch mit den Parks losging, fuhren wir ins Outdoor-verrückte Boulder, wo wir bei Christie, einer Freundin aus dem Surfcamp in Costa Rica, unterkamen. Sie war zwar gerade nicht da, aber wir durften ihr Haus besetzen. Das war ziemlich eigenartig, vor allem als ihr Sohn eines Abends vorbeikam, um etwas abzuholen und nichts von uns wusste. 🙂
Aber wir waren froh, ein Dach über dem Kopf zu haben, denn leider machte uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung und es regnete fast die ganze Zeit. Unsere geplanten Aktivitäten für Boulder fielen somit ins Wasser. Dennoch konnten wir die Zeit gut nutzen und uns um die Weiterreise auf Hawaii und Ozeanien kümmern.

Als nächstes wartete Moab, Ausgangspunkt für den Arches Nationalpark, mit unzähligen Angeboten an Outdoor Aktivitäten auf uns. Die Schwierigkeit in Moab war nicht, etwas zum unternehmen zu finden, sondern viel mehr, wie viele Sachen wir an einem Tag unternehmen konnten. 🙂
Mit Mountainbikes erkundeten wir einen Teil der tausenden Trails um Moab und bretterten einige Stunden über Stock und Stein. Mit viel Wehmut gaben wir die Bikes zurück und vermissten schnell unsere eigenen Bikes, welche im Moment im dunklen Keller in Zürich vereinsamen.

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Am nächsten Tag paddelten wir In einem zweier Kayak den roten Colorado River runter und genossen das einzigartige Panorama. Die Stromschnellen verleiten dem Ganzen Abenteuer-Charakter und für Adrenalin und Abkühlung war ebenfalls gesorgt.

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Den nahegelegenen Arches Nationalpark erkundeten wir dann auf herkömmliche Weise, mit dem Auto und zu Fuss. Die verschiedenen Sandsteinformationen waren sehr eindrücklich und wir knipsten wild drauf los.

Zum Delicate Arch, dem Highlight des Parks, führte eine rund zweistündige Wanderung auf Sandstein und an der prallen Sonne. Die harte Arbeit war es aber absolut wert…

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Zu guter letzt folgte dann noch eine Tour auf Quad-Bikes. Wir wollten das schon lange Mal ausprobieren und fanden in Moab den perfekten Spot. Wir hatten den Dreh schnell raus und düsten wie wild über die Dünen und Plateaus. Das Gebiet schien endlos und so auch der Spass den wir hatten.

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Bevor es weiter Richtung Bryce Canyon ging, machten wir einen Abstecher zum Canyonlands Nationalpark. Wegen eines starken Gewitters, welches über den Park zog, konnten wir leider nur den Mesa-Arch (siehe Titelbild) besichtigen.

Wir fuhren also weiter und freuten uns auf die bekannten Hoodoos, welche wie Menschen aus Sandstein aus dem Bryce Canyon ragen und ihn unbeschreiblich, ja schon fast zu unserem Lieblings Nationalpark, machen.

Neben den atemberaubenden Aussichten über oder auch im Canyon, gibt es nachts genau so viel Spektakel. Da im Umkreis von mehreren hundert Kilometern keine Städte sind, kann man den Sternenhimmel ungestört geniessen. Man sieht die Milchstrasse, unserer eigenen Galaxie, jede Menge Sternschnuppen oder sogar Satelliten vorbeifliegen.

Nach diesem glamourösen Abend ging die Reise weiter zum Zion Nationalpark. Der Park besticht durch seine superschönen Schluchten, welche zu einer Wanderung einluden. Die Fluss-Wanderung war eine willkommene Abkühlung an diesem heissen Tag, an dem wir schwüle 35 Grad massen.

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Eine kurze Fahrt führte uns dann auch schon weiter zum ominösen Grand Canyon. Wir freuten uns riesig und waren gespannt wie ein Regenwurm zwischen zwei Hühnern. Zuerst liess uns der amerikanische Sonnengott leider im Stich und wir machten uns seit Längerem wieder einmal mit langen Hosen und Regenschirm auf den Weg, den Grand Canyon und seine atemberaubenden Aussichten zu geniessen. Wir unternahmen eine 3-Stündige Wanderung zum Cedar Ridge Point, welche uns hinunter zu einem Plateau führte mit toller Aussicht über den Canyon.

Mit dem Grand Canyon, war unsere Nationalpark-Serie nun vorerst zu Ende und als nächstes stand die Stadt im Nirgendwo auf dem Programm. Nach mehr als einem Monat Campen sehnten wir uns nach einem anständigen Bett und etwas Luxus. So verbrachten wir ein paar Nächte im MGM Grand Hotel in Las Vegas, gingen fein essen, liessen uns von David Copperfield in den Bann der Magie ziehen und tagsüber unsere Seele am Pool mit netten Cocktails baumeln. Wir versuchten unser Glück auch an den Spielautomaten und waren froh, dass die Hochzeits-Kapelle im Bellagio schon geschlossen war, falls wir doch noch den Jackpot geknackt hätten. 😉

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Und hier geht es zur Galerie.

Unsere Reise geht nun weiter in den Golden State, nach Kalifornien.

Bis bald

Chrisa

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